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Mehrgenerationenhaus
am Römerkastell

von Ey Architektur
Projektdaten
 
Architekt:    von Ey Architektur GbR
Foto:    Burkhard Walther, RIEKER Fotografie
Lage:   Am Römerkastell 69, Stuttgart Bad-Cannstatt
Bauherr:   SWSG Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH
Das Architekturbüro von Ey hat mit der Fertigstellung eines neuen Mehrgenerationenhauses am Stuttgarter Hallschlag einen sensibel eingefügten Stadtbaustein fertiggestellt. Das Römerkastell in Stuttgart, ist eine markante, ehemalige Kaserne die von einer Siedlung aus den 20er Jahren umgeben wird.

Das städtebaulich-architektonische Entwurfskonzept entwickelt sich aus den spezifischen Charakteristika des Ortes. Der Neubau des Mehrgenerationenhauses fügt sich durch seine Verwandtschaft in Dachform und Kubatur in den gegebenen Kontext ein und stärkt das bestehende Ensemble. Entsprechend der giebelständigen Straßenfassaden der 20er-Jahre-Siedlung, entwickelt sich das Gebäude als Urtypus eines Hauses, welches der Typologie der Umgebung folgend auch mit seiner Giebelseite Richtung Römerkastell gesetzt wird. Dabei werden die verbindenden, Einheit und Identität stiftenden, Merkmale der lokalen Architektursprache wie Dachform, Lochfassade und Materialität übernommen. Durch Reduktion auf die wesentlichen Elemente wird erreicht, dass das Haus, seiner Nutzung entsprechend, als etwas Besonderes innerhalb des Stadtgefüges und des Ensembles wahrgenommen wird.

Das kompakte Gebäudevolumen garantiert auf einfache Weise eine hohe Energieeffizienz und minimiert die überbaute Fläche. Das Konzept der Nachhaltigkeit sieht eine auf das Minimum reduzierte Haustechnik, eine einfache konstruktive Logik, und materielle Haltbarkeit und Alterungsfähigkeit der Materialien vor. Die massiven Außenwände werden als Speichermasse zur Nachtauskühlung genutzt welche durch natürliche Belüftung der Gemeinschaftszonen erreicht wird. In Verbindung mit den außenliegenden Sonnenschutzanlagen und der Ausrichtung und Dimensionierung des Fensteranteiles wird so der Energiebedarf bereits durch die architektonische Planung minimiert.

Die innerhalb des Nachbarschaftszentrums untergebrachte Vielfalt an Funktionen und Nutzungen spiegelt sich auch in der Freiflächenplanung wieder. Das Konzept entwickelt sich vom öffentlichen Platz im Westen zu den kontrolliert zugänglichen privaten Flächen des Kinderhauses im Osten.


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