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Bundeswehrverband

Nöfer Architekten
Projektdaten
 
Architekt:    Nöfer Architekten
Fotos:    Maximilian Meisse
Lage:   Stresemannstraße 57-59, Berlin
Bauherr:    Metronom Development GmbH & Co.KG
Der im Krieg zerstörte Block zwischen Hallesche-, Stresemann- und Möckernstraße erlebt seit 2014 eine Wiedergeburt: nach dem Neubau des Wohnungsbauteils an der Halleschen Straße ist das Gebäude des Bundeswehrverbandes an der Einmündung der Hedemannstraße einer der letzten Bausteine, der das Quartier vollendet. Die sphinxenhafte Figur des Hauses mit der Überhöhung über dem 6. OG ergibt sich aus dem städtebaulichen Entwurf, der für diesen Standort als einzigem Baukörper an der Stresemannstraße einen Solitär vorschreibt. Über dem zweigeschossigen Ziegelsockel liegt ein weißer Putzbau mit vertikalen Lisenen. Durch die Abrundung der Hausecken erhält die kompakte Figur Eleganz.

Im obersten Geschoss mit seinen 4,50 m lichter Höhe liegen die größten Büros mit seitlichen anschließenden intensiv begrünten Dachterrassen. Medaillons auf der Putzfassade mit dem Signet des Nutzers gliedern die hohe Attika und entwickeln als ikonographisch motiviertes Ornament ein das Haus individualisierendes Thema. Auf der Gartenseite zeigt die Janusköpfigkeit des Hauses ein zweites, leicht variiertes Gesicht. Hier schließen die erdgeschossigen Besprechungsräume einen kleinen Hofgarten ein, der auf den einzigen im Blockinneren verbliebenen Zeugen der Vergangenheit ausgerichtet ist: die als Naturdenkmal geschützte 250 Jahre alte Eiche.


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